"Entdecke, was Dein Sitz wirklich kann!"

 

Lerne dein Pferd über deinen sitz zu führen - Feiner, Klarer mit immer weniger Hilfen.

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"Dieses Wochenende hat mir genau das gebracht, was ich seit mindestens 40 Jahren gesucht habe - und jetzt habe ich es gefunden!"

Sandra

September 2026

"Ich brauche keine Gerte, keiner Sporen - ich habe fast nichts in der Hand. Nur mit dem Sitz...Wahnsinn!"

Andrea

Oktober 2026

"Das habe ich immer gesucht: Dieses Gefühl wie ich es mir immer vorgestellt habe, dass Reiten sein sollte - diese Verbindung mit dem Pferd."

Leandra

Juli 2026

"Da war dieses mega gute Reitgefühl - und vor allem kann ich es nun ganz bewusst durch meinen Sitz auslösen."

Susi

Februar 2026

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"Da war dieses mega gute Reitgefühl - und vor

allem kann ich es nun ganz bewusst durch meinen Sitz auslösen."

Sandra

Sept. 2026

Andrea

Oktober 2026

Leandra

Juli 2026

Susanne

Februar 2026

DEIN SITZ IST MEHR ALS DU DENKST


Wir sind es gewohnt, unseren Sitz als etwas zu betrachten, das wir verbessern oder korrigieren müssen. Doch unser Sitz ist weit mehr als eine äußere Haltung. Er ist Ausdruck unserer inneren Organisation und die Grundlage unserer Kommunikation mit dem Pferd.

Viele der Hilfen, die wir unserem Pferd geben, entstehen lange bevor wir bewusst Schenkel, Hand oder Gewicht einsetzen. Sie beginnen in unserem Körper – oft, ohne dass wir es bemerken.

Wenn wir lernen, diese Zusammenhänge wahrzunehmen und bewusst zu gestalten, entdecken wir Möglichkeiten der Kommunikation, die uns bisher verborgen geblieben sind.

Das erfordert mehr als das Erlernen einer neuen Technik. Es verlangt die Bereitschaft, sich selbst zu beobachten, gewohnte Muster zu hinterfragen und den eigenen Körper immer wieder neu kennenzulernen.

Genau hier beginnt Inneres Reiten.

Und genau hier setzen die sechs Hilfen des Reitersitzes an.

Was dein Sitz wirklich können sollte :

Die sechs Hilfen des Reitersitzes

"Feines Reiten beginnt nicht mit der Bewegung des Pferdes, sondern mit der Organisation unseres eigenen Körpers."


Bevor wir unserem Pferd eine Richtung vorgeben oder eine Bewegung verändern können, müssen wir selbst in der Lage sein, ihm einen körperlichen und inneren Rahmen anzubieten, in dem es sich ausbalancieren, organisieren und frei bewegen kann.

Die sechs Hilfen des Reitersitzes beschreiben die Fähigkeiten, die wir dafür benötigen.

Sie bauen aufeinander auf, wirken beim Reiten jedoch gemeinsam. Durch sie entsteht eine Form der Kommunikation, die nicht erst auf eine bereits entstandene Bewegung reagiert, sondern das Pferd schon in der Entstehung seiner Bewegung begleitet und führt.


"Wir korrigieren nicht mehr nur das, was geschieht. Wir gestalten die Bedingungen, unter denen es geschieht."

1. Hilfe : Gewicht positionieren

Das Gewicht des Reiters muss genau so in deinem Pferd platziert werden können, dass es dieses schon vor dem Start einer Bewegung korrekt in der Schwerkraft ausrichtet.

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    Stell dir vor, jemand legt dir 1 kg auf deine rechte Schulter. Was passiert? Genau dein Körper muss dieses Gewicht muskulär stabilisieren und je nachdem, wo das Gewicht liegt, entsteht eine Starre (Statik) in den darunterliegenden Gelenken bis hin zu deinen Füßen.


    Genauso ist das bei deinem Pferd. JEDES Gewicht, welches nicht genau in die Wirbelsäule deines Pferdes gegeben wird, lässt Statik und kompensierende Muskelspannung (Schiefe durch den Reiter) in deinem Pferd entstehen.


    Gewicht MUSS deshalb mittig (Wirbelsäule über Wirbelsäule) positioniert werden UND bei einer vorhandenen natürlichen Schiefe des Pferdes entsprechend so, dass sich die skelettale Struktur deines Pferdes in der Schwerkraft so arrangieren kann, dass dein Pferd dich gesund tragen kann.


    Das ist die 1. Aufgabe des Reiters:


    #Platziere dein Gewicht mittig oder, falls nötig, so, dass dein Pferd dein Gewicht mittig in seiner Wirbelsäule tragen kann.

2. Hilfe : Tiefer Schwerpunkt

Unser Gleichgewicht wird unbewusst immer aus unserem Schwerpunkt wiederhergestellt. Damit wir wirklich aus dem Becken reiten können, brauchen wir den tiefen Schwerpunkt.

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    Unser Gleichgewichtssinn reagiert immer schon, bevor wir merken, dass überhaupt eine Reaktion nötig ist. Das muss so sein, denn wir leben immer ca. 0,5 Sekunden HINTER der Realität hinterher.


    Hebt nun also unser Pferd während des Reitens seine rechte Hüfte und schiebt diese nach vorn, entsteht auch im kleinsten schon ein Regelbedarf für unseren Gleichgewichtssinn. Dieser versucht immer, mittels unseres Schwerpunkts dies wiederzuerlangen. Bei den meisten Menschen hat sich dieser muskulär bedingt in den Oberkörper verschoben, weshalb unser Gleichgewichtssinn meist ein im Becken verlorenes Gleichgewicht im OBERKÖRPER wiederzuerlangen versucht. Deshalb knicken die meisten Reiter schon beim ersten Schritt des Pferdes unbewusst minimal ab. Das verschlimmert sich natürlich bei größeren Manövern.


    Die Lösung ist recht einfach! Die 2. Hilfe des Reiters ist, dass er/sie ihren Schwerpunkt wieder in den Unterbauch absenkt. Erst dann fängt unser Gleichgewichtssinn wieder an, unser Gleichgewicht nicht mittels Abknicken im Oberkörper wiederherzustellen, sondern behebt die anfangende Disbalance dort, wo sie entsteht: im Becken.


    DAS ist die Grundbedingung für einen tiefen, verbundenen und zügelunabhängigen Sitz. DER TIEFE SCHWERPUNKT

3. Hilfe : Tensegrität

Tensegrität lässt sich nur erschaffen und im Kontakt mit jemandem übertragen, der sie schon in sich trägt. Als Reiter überträgst du diese durch deinen Sitz.



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    Tensegrität beschreibt für Menschen wie Pferde eine andere Körperorganisation als die alte biomechanische Sicht, bei der man sich die Körper quasi als eine Maschine bestehend aus Hebeln vorstellt.


    Tensegrität antwortet auf einen Druck von außen nicht durch ein Gegenlehnen und Gegendrücken, sondern, vereinfacht gesagt, mit einer schon vorher vorhandenen faszialen Aufspannung in die eigene Mitte.


    Drückt man auf ein tensegrales System, knickt es nicht ab und lehnt sich nicht, sondern wird umso stärker in die Mitte hin organisiert, während sein Arrangement und damit sein Ganzes bestehen bleibt. Nur das ermöglicht es dem Reiter, auch unter Einwirkung des Pferdes und der Trägheitskräfte sein Gewicht weiterhin bewusst zu platzieren und so schon ganz am Anfang jeder Bewegung des Pferdes tief zu wirken.


    Tensegrität wirkt sowohl bei Pferd und Reiter, bevor wir es merken, ganz am Anfang der Dinge, eben weil es eine NEUE RESSOURCE gibt.


    Tensegrität lässt sich nur erschaffen und im Kontakt mit jemandem übertragen, der sie schon in sich trägt. Als Reiter überträgst du diese durch deinen Sitz.


    Deshalb ist Tensegrität die 3. Hilfe des Reitersitzes.

4. Hilfe : Korridor

Mit allen drei Hilfen zuvor erschaffen wir mit unserem Reitersitz einen Rahmen, mit dem wir unserem Pferd direkt am Beginn einer Bewegung helfen können.

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    Alle drei vorherigen Hilfen führen dazu, dass wir


    1. über die strategische Platzierung von Gewicht im Pferd die Ausgangslage des Pferdes schon vor der eigentlichen Bewegung verändern.


    2. durch den tiefen Schwerpunkt dafür sorgen, dass wir auch schon, bevor wir es merken, auf beginnende Disbalancen aus unserem Becken antworten und NICHT abknicken.


    3. über die Tensegrität in unserem Körper auch im Prozess des Angehens oder Antreibens, auch in der „vorbewussten“ Zeit, die von uns spezifisch für dieses Pferd und diese Situation gedachte Organisation unseres Körpers aufrechterhalten können.


    Das führt dazu, dass wir mit unserem Körper quasi einen Korridor bilden können, der so früh greift, dass er Bewegungen im Pferd nicht erst falsch entstehen lässt und dann korrigiert, sondern schon die Entstehung der Bewegung FÜHRT.


    Da entsteht die Magie!

5. Hilfe : Rotationen

Nur wenn wir selbst wirklich korrekt rotieren können, sind wir in der Lage, die Fehlrotationen unseres Pferdes mit unserem Sitz zu korrigieren.

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    Der bestehende Korridor kann nun durch Rotationen unserer eigenen Wirbelsäule entsprechend den Bedingungen des Reitens angepasst werden.


    Dazu ist es nötig, selbst eine wirklich rotationsfähige Wirbelsäule zu haben. Dann können wir den ganzen Korridor während des Reitens z. B. um sich selbst nach links rotieren und damit unser Pferd dorthin abwenden.


    Durch die Rotation drücken wir unser Pferd nicht einfach nach links, wodurch es seinen Brustkorb versteifen und damit die Rotationsfähigkeit der entsprechenden Wirbel verlieren würde, sondern drehen gewissermaßen durch unsere Rotation eine senkrechte Spiraldrehung in unser Pferd hinein. Diese ÖFFNET den Brustkorb unseres Pferdes und ermöglicht so auch die korrekten Rotationen der entsprechenden Wirbel. So können wir innerhalb der Lektionen die Fehlrotationen unseres Pferdes ganz einfach korrigieren ... indem WIR korrekt rotieren!


    Nur wenn WIR als Reiter wirklich rotieren können, können wir die Fehlrotationen unseres Pferdes wirklich korrigieren.

6. Hilfe : Ventraler Vagus

Nur im Zustand des ventralen Vagus sind Reiter und Pferd wirklich lernfähig. Über Spiegelneuronen kann der Reiter so das Pferd co-regulieren.

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    Nehmen wir die richtige Position in der Schwerkraft ein, kann unsere ventrale (bauchseitige) Faszienkette entspannen. Dieses aktiviert den ventralen Vagusanteil, welcher bei Aktivierung dafür sorgt, dass wir uns selbst fühlen, Stress abbauen und lernfähig sind.


    Das Schöne ist, dass Pferde ebenso funktionieren. Wenn wir also diesen Zustand bewusst einnehmen können, auch wenn unser Pferd gestresst (dorsaler Vaguszustand) ist, können wir mittels der Koregulation über die Spiegelneuronen unserem Pferd diesen Zustand konstant als eine alternativ mögliche Reaktion auf äußere Reize anbieten. Bleiben wir konstant, fängt unser Pferd an, sein Nervensystem an uns auszurichten. Wir werden gewissermaßen ihr/seine Leitstute.


    Dies ist die 6. Hilfe: bewusste Ausrichtung des eigenen Systems auf den ventralen Vaguszustand. Auf diese Weise können wir ihn an unser Pferd weitergeben und für uns beide einen Raum schaffen, in dem Fühlen und Lernen überhaupt erst möglich wird.

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Die Grundlagen des Inneren Reitens


Warum bewegen wir uns so, wie wir uns bewegen? Wie entstehen unsere Haltungs- und Bewegungsmuster, und welchen Einfluss haben sie auf uns selbst und auf unser Gegenüber?


In diesem Kapitel beschäftigen wir uns mit den Grundlagen unserer körperlichen und unbewussten Kommunikation.


Wir erforschen, wie unsere Wahrnehmung funktioniert, wie Automatismen unser Verhalten bestimmen und welche physikalischen Gesetzmäßigkeiten unseren Körper in Bewegung und Haltung beeinflussen.


Dabei betrachten wir auch die Zusammenhänge zwischen Körperhaltung, innerer Spannung und unserem autonomen Nervensystem. Die Polyvagaltheorie und das Prinzip der Co-Regulation helfen uns zu verstehen, wie unser eigener Zustand auf andere wirkt – insbesondere auf unser Pferd.


Durch kleine Experimente machen wir diese Zusammenhänge unmittelbar erfahrbar.


**Das Ziel:** Die eigenen Muster erkennen, neue Möglichkeiten entdecken und verstehen, warum feine Kommunikation nicht beim Pferd, sondern immer bei uns selbst beginnt.




Grundlagen (Korridor erschaffen)


Unser Körper hat die Fähigkeit, sich mit erstaunlicher Leichtigkeit, Stabilität und Beweglichkeit zu organisieren. Häufig stehen uns dabei jedoch unbewusste Spannungen und gewohnte Haltungsmuster im Weg.


In diesem Kapitel erarbeiten wir Schritt für Schritt unseren **inneren Korridor** – einen körperlichen Organisationsraum, in dem Stabilität und Bewegungsfreiheit zusammenfinden, ohne dass wir uns dafür festhalten oder unnötig anspannen müssen.


Wir beginnen mit einfachen Übungen im Einbeinstand und erforschen unsere Ausrichtung im Stehen und Sitzen. Wir beschäftigen uns mit Rotationen, der Spannung des Psoas, unserer inneren Fühlbarkeit und dem Zusammenhang zwischen körperlicher Organisation und unserem Nervensystem.


Dabei lernen wir das Prinzip der Tensegrität kennen: Stabilität entsteht nicht durch starres Festhalten, sondern durch das ausgewogene Zusammenspiel von Spannung, Struktur und Beweglichkeit.


**Unser Ziel ist es, einen Korridor zu entwickeln, in dem wir uns frei bewegen können, ohne unsere innere Stabilität zu verlieren.**

Den Korridor und den Sitz selber fühlen!


Im Vierfüßler werden wir selbst zum „Pferd“ und können unmittelbar erfahren, wie sich ein guter oder schlechter Reitersitz auf unseren Körper auswirkt.


Wir spüren, wie Gewichtsverlagerungen und Rotationen über die Faszien auf unseren Rücken und unsere gesamte Körperstruktur wirken. Dabei entdecken wir, dass unser Körper auf diese Einwirkungen reagiert, noch bevor wir bewusst darüber nachdenken.


Durch kleine Experimente erleben wir, wie ein korrekt organisierter Sitz Bewegungen unmittelbar auslösen und führen kann – ohne Druck, ohne bewusste Korrektur und ohne zusätzliche Hilfen.


So lernen wir aus der Perspektive des Pferdes zu verstehen, warum die Organisation unseres eigenen Körpers die Grundlage feiner Kommunikation ist.

Unabhängige Hände beginnen im Sitz


Unsere Arme setzen auf der Grundstruktur unseres Körpers auf. Jede Bewegung der Hände wirkt deshalb auch auf unsere Schultern und unseren Rumpf zurück.


Fehlt uns die Balance im Becken, ein tiefer Schwerpunkt oder eine gut organisierte Schulterstruktur, müssen wir die Bewegungen unserer Arme durch zusätzliche Muskelspannung kompensieren. Die Folge sind unruhige Hände, ungewollte Gewichtverlagerungen und eine eingeschränkte Fähigkeit zur feinen Zügelführung.


Erst wenn unser Körper sich selbst stabil und zugleich beweglich organisieren kann, werden die Hände wirklich frei. Dann können wir kleinste Bewegungen bewusst ausführen, Zügel annehmen und nachgeben, ohne dabei unseren Sitz oder das Gleichgewicht des Pferdes zu stören.


In zahlreichen praktischen Übungen erforschen wir, wie Becken, Wirbelsäule, Schultern, Arme und Hände zusammenwirken und wie wir eine feine, unabhängige Zügelführung entwickeln können.


**Nicht der Sitz muss unabhängig von der Hand werden – die Hand muss unabhängig vom Sitz arbeiten können.**

Das Pferd verstehen und seine Bewegung gestalten


Was geschieht eigentlich im Körper unseres Pferdes, wenn es sich bewegt? Wie entstehen Balance, Tragkraft und Versammlung – und welchen Einfluss haben wir als Reiter darauf?


In diesem Kapitel verbinden wir unser Wissen aus der Körperarbeit mit den Bewegungsabläufen des Pferdes.


Wir beschäftigen uns mit der Polyvagaltheorie und der Frage, unter welchen Bedingungen Pferde entspannt, aufmerksam und lernfähig sind.


Wir erforschen, warum Linienarbeit, Ecken und Volten so wertvoll sind und wie wir durch eine bewusste Gestaltung der Bewegungsrichtung die Balance und Körperorganisation unseres Pferdes beeinflussen können.


Dabei lernen wir, die natürliche Schiefe des Pferdes zu erkennen, Rotationen zu verstehen und gezielt mit Federkräften und Kraftvektoren zu arbeiten.


Ein besonderes Thema ist der **Lift**: Wie können wir unserem Pferd helfen, sich aufzurichten, seinen Körper besser zu tragen und dabei an Leichtigkeit zu gewinnen?


Schließlich betrachten wir die drei Grundgangarten Schritt, Trab und Galopp und lernen, ihre unterschiedlichen Bewegungsmuster zu erkennen und sinnvoll zu begleiten.


Theorie und praktische Übungen wechseln sich dabei ab, sodass aus Wissen ein Verständnis entsteht, das wir unmittelbar beim Reiten nutzen können.


**Unser Ziel ist es, nicht nur zu wissen, was wir tun sollen, sondern zu verstehen, warum es funktioniert.**

Vom eigenen Körper auf das Pferd


Jetzt bringen wir alles zusammen!


Was wir zuvor in der Theorie, im Vierfüßler, in der Zügelarbeit und im Reitwissen erfahren und verstanden haben, übertragen wir nun unmittelbar auf das Pferd.


Noch bevor wir den ersten Schritt reiten, beschäftigen wir uns mit unserer eigenen Körperorganisation: Wie finden wir die richtige Haltung? Wie richten wir uns in der Schwerkraft aus? Wie bauen wir unseren Korridor auf und wie können wir unser Gewicht bewusst und präzise positionieren?


Wir erforschen, wie wir durch Links-Rechts-Verlagerungen, gezielte Rotationen und kleinste Veränderungen unseres Sitzes die Balance und Ausrichtung unseres Pferdes beeinflussen können.


Können wir unser Pferd allein durch unseren Sitz veranlassen, mehr Gewicht auf die rechte Schulter oder die linke Hinterhand zu übernehmen? Können wir Rotationsfehler erkennen und korrigieren, ohne das Pferd dafür erst in Bewegung bringen zu müssen?


Auch die emotionale Führung spielt dabei eine wichtige Rolle. Wir beschäftigen uns damit, wie unser eigener innerer Zustand über die Co-Regulation auf unser Pferd wirken kann.


Das stehende Pferd bietet uns die Möglichkeit, all diese Zusammenhänge in Ruhe zu erforschen und die unmittelbaren Reaktionen auf unsere Hilfen wahrzunehmen.


**Unser Ziel: Schon bevor wir losreiten, lernen wir, unser Pferd durch die Organisation unseres eigenen Körpers auszurichten, seine Balance zu beeinflussen und ihm einen klaren Rahmen für die kommende Bewegung anzubieten.**

Vom Verstehen zum Können


Jetzt bringen wir alles in Bewegung!


Nachdem wir gelernt haben, unser Pferd bereits im Stehen durch unseren Sitz auszurichten und seine Balance zu beeinflussen, übertragen wir diese Fähigkeiten nun auf das Reiten.


Wir beginnen mit den Grundlagen: Wie reiten wir allein durch unseren Sitz an? Wie halten wir an, ohne unser Pferd durch zusätzliche Spannung zu blockieren? Wie gestalten wir Ecken und Volten, sodass unser Pferd sich ausbalancieren und seinen Körper sinnvoll organisieren kann?


Anschließend beschäftigen wir uns mit den Übergängen zwischen den Gangarten. Wir lernen, unser Pferd auf den Trab und Galopp vorzubereiten, seine Federkräfte zu nutzen und die Bewegung durch unsere eigene Körperorganisation zu begleiten.


Dabei greifen alle zuvor erarbeiteten Fähigkeiten ineinander: Gewichtspositionierung, tiefer Schwerpunkt, Tensegrität, Korridor, Rotationen und emotionale Führung.


Wir lernen, immer feiner wahrzunehmen, wie unser Pferd auf kleinste Veränderungen unseres Sitzes reagiert und wie wir seine Bewegung bereits in ihrer Entstehung beeinflussen können.


**Unser Ziel: Nicht mehr auf die Bewegung unseres Pferdes reagieren zu müssen, sondern sie durch unseren Sitz bewusst mitzugestalten – mit immer weniger sichtbaren Hilfen und immer mehr Leichtigkeit.**

Wissen in der Anwendung erleben


Wie sieht das Gelernte im echten Reitunterricht aus?


In diesem Bereich nehmen wir dich mit in unseren laufenden Unterricht und zeigen dir anhand unterschiedlicher Pferde und Reiter, wie wir unser Wissen in der Praxis anwenden.


Warum fällt es einem Pferd schwer, nach links abzuwenden? Warum kann ein anderes seine rechte Hinterhand nicht richtig einsetzen? Und wie können wir solche Schwierigkeiten erkennen und durch Veränderungen im Sitz des Reiters beeinflussen?


Wir zeigen dir, wie wir Bewegungsmuster analysieren, Zusammenhänge erkennen und gemeinsam mit unseren Schülern Lösungen entwickeln.


Dabei kannst du unmittelbar beobachten, wie kleine Veränderungen in der Körperorganisation des Reiters große Auswirkungen auf die Bewegung des Pferdes haben können.


**Dieser Bereich wächst kontinuierlich mit neuen Unterrichtsvideos.** So lernst du immer wieder neue Pferde, unterschiedliche Herausforderungen und unsere Lösungswege kennen.


**Unser Ziel: Du sollst nicht nur sehen, was funktioniert, sondern verstehen, warum – und dieses Wissen zunehmend selbstständig auf dein eigenes Pferd übertragen können.**

Gemeinsam lernen, verstehen und wachsen


Reiten lernen ist ein Weg, den wir gemeinsam gehen können.


In unserer Community triffst du Menschen, die sich mit denselben Fragen beschäftigen, ähnliche Erfahrungen machen und den Wunsch teilen, ihre Pferde immer besser zu verstehen.


Hier kannst du dich innerhalb unserer Kursplattform mit anderen Teilnehmern austauschen, Fragen stellen, Erfahrungen teilen und gemeinsam neue Zusammenhänge entdecken.


Die Grundlage dafür bildet unser gesamter Online-Kurs. So entsteht ein Austausch, bei dem alle auf ein gemeinsames Wissen zurückgreifen können. Auch erfahrene Teilnehmer und wir selbst bringen unsere Erfahrungen ein und helfen dabei, Fragen zu beantworten und neue Perspektiven zu eröffnen.


Du kannst außerdem eigene Videos von dir und deinem Pferd einstellen, Schwierigkeiten zeigen und gemeinsam mit der Community besprechen. So profitieren nicht nur diejenigen, die eine Frage stellen, sondern auch alle anderen von den unterschiedlichen Erfahrungen und Lösungswegen.


Dabei können Kontakte und Freundschaften zwischen Reitern entstehen, die ähnliche Interessen haben und diesen Weg gemeinsam weitergehen möchten.


**Unser Ziel: Einen Raum zu schaffen, in dem wir voneinander lernen, uns gegenseitig unterstützen und gemeinsam immer mehr über uns selbst und unsere Pferde herausfinden.**

Wir sind für dich da!


Auch wenn du unseren Online-Kurs selbstständig und in deinem eigenen Tempo durchläufst, bleibst du mit deinen Fragen und Erfahrungen nicht allein.


Wir sind selbst Teil der Community, begleiten den Austausch und stehen dir mit unserem Wissen und unserer langjährigen Erfahrung zur Seite.


Wenn du Fragen hast, etwas genauer verstehen möchtest oder bei der Arbeit mit deinem Pferd Unterstützung brauchst, kannst du jederzeit Kontakt zu uns aufnehmen.


Darüber hinaus hast du die Möglichkeit, persönliche Online-Unterrichtsstunden mit uns zu vereinbaren oder uns Videos von dir und deinem Pferd zur individuellen Analyse und Besprechung zu schicken.


So können wir auch auf deine ganz persönlichen Herausforderungen eingehen und gemeinsam mit dir neue Lösungswege entwickeln.


**Unser Ziel: Dir nicht nur unser Wissen zur Verfügung zu stellen, sondern dich auch auf deinem ganz persönlichen Weg mit deinem Pferd begleiten zu können.**

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Julia und Sebastian

 "2014 haben wir angefangen Sebastians innere Bewegungskunst mit meinem Reiten zu kombinieren und sind schnell zu sehr erstaunlichen Ergebnissen gekommen. Seitdem lernen wir kontinuierlich weiter und versuchen unsere Erfahrungen möglichst unkompliziert weiterzugeben."